Fakten über die A8 Category

Vortrag zum Autobahnausbau vom 29.07.09

July 31st, 2009 by in Aktuelle Info´s, Fakten über die A8

Der Link bringt Sie zum Vortrag von Sepp Hohlweger, den er am 29.07.09 in Traunstein zur Infoveranstaltung des Ortsverbandes Traunstein von Bündnis90/Die Grünen gehalten hat.

Vortrag Traunstein vom 290709


Unfallhäufungen

February 10th, 2009 by in Fakten über die A8

Nachfolgend finden sie eine Karte des Bundesamtes für Straßenbau mit Daten zur Unfallhäufigkeit auf Autobahnen. Vergleichen sie die Unfallhäufigkeit auf der A8 Ost mit den anderen Bundesautobahnen.

Der nachfolgende Link öffnet eine PDF-Datei.

Unfallhäufungen


Zum Schallschutz

July 21st, 2008 by in Fakten über die A8

 

Das Schaubild des LFU zeigt die Wirkung der Schallschutzmaßnahmen. Aktiver Schallschutz an der Autobahn, bei Notwendigkeit (zu geringer Abstand zur Autobahn) passiver Schallschutz an Gebäuden. Wer schützt vor dem Lärm am Haus, auf der Terasse, oder dem Balkon?

Grundlage für die Bemessung des Schallschutzmaßnahmen ist eine feste Berechnungsformel, die von einer Geschwindigkeit von 130 Km/h ausgeht, und geografische Einflüsse nicht berücksichtigt.

Zudem wird die Autobahn durch die Schallschutzmaßnahmen erheblich breiter, etwa 45 bis 50 Meter!


Eine neue Dimension!

July 21st, 2008 by in Fakten über die A8

 

So wird die Zukunft der Autobahn A8 aussehen, eine Verbreiterung alleine der Fahrbahn von etwa 17 auf 36 Meter, lassen Sie uns das verhindern, der Umwelt, den Menschen und dem Tourismus zuliebe. Hinzu kommen über weite Bereiche 7 Meter hohe Schallschutzwände!

Bei einer solchen Hochgeschwindigkeitsautobahn nutzt ein Schallschutz, der auf 130 Km/h ausgelegt ist nicht viel. Folge: Erhebliche Einbußen der Lebensqualität, Entwertung der Immobilien die sich in der Nähe befinden, Verlust von Existenzgrundlagen.


Vortrag zum Nachlesen

July 7th, 2008 by in Fakten über die A8

Der Vortrag von Dr. Toni Hofreiter, Verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen, zum nachlesen.

Zum Vortrag


BI für einen sinnvollen Ausbau!

July 7th, 2008 by in Fakten über die A8

Konzept: Intelligenter Ausbau der Autobahn A8
zwischen Rosenheim und Salzburg

 

1. Zunächst einmal – und nach dem Ausbau fortgeführt – Tempolimit

Erste und sofortige Maßnahme, vor einem Ausbau, ist ein überwachtes Tempolimit, am wirkungsvollsten:
Tempo 100 PKW und Tempo 70 für LKW.

Damit werden folgende Effekte erzielt:

l        Realistische Geschwindigkeiten von 120 bzw. 80km/h

l        erhebliche Verminderung der Lärm-Belastung für die Anwohner schon ohne bauliche Maßnahmen

l        Verminderung der Schadstoff-Emissionen

l        Verbesserung der Verkehrssicherheit, entspannteres Fahren

l        Verminderung von Treibstoffverbrauch, damit Verbesserung Klimaschutz

l        Erhöhung des Fahrzeugdurchsatzes, flüssigerer Verkehr

l        Vermeidung der Langstreckenüberholaktionen bei LKW.

 

2. Anbau einer Standspur, Kombiniert mit dem Tempolimit

Mit dem Anbau lediglich einer Standspur in beiden Richtungen kann die Verkehrs-Sicherheit auf der Autobahn weiter erhöht werden

l        Die jetztige Trasse wird beibehalten, kein Landschafts und Flächenverbrauch durch eine Neutrassierung, Begradigung und Abflachung wie derzeit geplant

l        Mit dem Erhalt der Einbindung in die Landschaft wird den hohen Anforderungen des Tourismus in dieser Gegend Rechung getragen

l        Durch die niedrigere Entwurfs-Geschwindigkeit (Tempolimit) können die Spuren und der Mittelstreifen schmäler werden, es wird nur wenig zusätzliche Fläche benötigt

 

3. Intelligente Verkehrslenkung, Verkehrsleitsystem:

Durch Zuschaltung der Standspuren über ein Verkehrs-Leitsystem incl. Geschwindigkeitsregelungen
(Beispiel: A99 um München) kann im Bedarfsfall die Verkehrskapazität weiter erhöht werden

 

4. Schallschutz:

Mit der Erstellung des Leitsystems ist eine weitere deutliche Kapazitätserweiterung verbunden, somit eine wesentliche Änderung des Verkehrsweges: Schallschutz-Maßnahmen wie bei einem Vollausbau.sind zu bauen.
Allerdings: Geplanter „Flüsterbelag“ und Schallschutzwände/-wälle können den wirklich erforderlichen Schallschutz nur in eingeschränktem Umfang erbringen, auch der Unterhalt ist nicht gewährleistet.

Der wichtigste, kostengünstigste und dauerhaft sichere Schallschutz ist deshalb das Tempolimit!

 

5. Kosten:

Im Vergleich zum vollen Ausbau mit 6 Spuren + 2 Standspuren werden Kosten gespart (weniger Erdbewegung, weniger Straßenfläche, kürzere Bauzeit, weniger Anwohner-Belastung in der Bauphase). Mit den gesparten Mitteln könnte der intelligente Ausbau sofort auf der ganzen Strecke durchgeführt werden, anstatt jetzt -wie geplant- vorerst nur im Bereich Rosenheim-Bernau.

 

6. Integration der Verkehrssysteme: Weitere Erhöhung der Verkehrskapazität

Mit dem Ausbau der Bahnstrecke München-Mühldorf-Salzburg könnte insbesondere der Fern-LKW-Verkehr bei entsprechender politischer Weichenstellung dorthin verlagert werden, sodaß die Autobahn nochmals mehr sonstigen Verkehr aufnehmen könnte

 

7. weitere Argumente gegen den umfassenden Ausbau der A8:

l        Infrastruktur-Rückstand der Bahn wird zementiert, wenn so viele Mittel in den Autobahn-Ausbau fließen anstatt der Bahn zugute zu kommen

l        Bessere Straßen ziehen immer noch mehr Verkehr an, wo engere Straßen und keine Parkplätze, da sind auch weniger Autos, also weniger Lärm und Gestank

l        Angesichts der Klimaproblematik und der steigenden Energiekosten ist der Straßenverkehr kein Verkehrsmittel der Zukunft: Frankreich baut schon keine Autobahnen mehr aus, sondern die Bahnen!

l        Autobahn-Ausbau ist nicht automatisch Wirtschaftsförderung, siehe Fachgespräch im Bundestag:
www.toni-hofreiter.de/ansicht.php?veranst_id=553

l        Die immensen Kosten eines Vollausbaus könnten besser in zukunftsträchtigere Projekte gesteckt werden, z.B. intelligenter Ausbau bis zur Landesgrenze, Bahnausbau, Klimaschutzmaßnahmen...

Verfasser:   Josef Genghammer, Rathausweg 4, 83233 Bernau (Josef-Genghammer@t-online.de)
auf Grundlage eines Konzepts von MdB Dr. Anton Hofreiter www.toni-hofreiter.de

V.i.S d.P.: Sprecher der BI, Josef Fortner Am Weiher 15  83101 Achenmühle  08032/1271

 

 

 


Hintergrundinfos

July 7th, 2008 by in Fakten über die A8

Hallo,

die ABDSB eine Behörde in der Auftragsverwaltung des Bundes und kann Gesetze und Anweisungen nicht missachten. Trotzdem haben sie Handlungsspielraum bei den Planungen, weil in Berlin niemand eine Trassenplanung genau vorschreibt und kontrolliert. Die Kontrolle muss von den Anwohnern kommen!

Es kommt darauf an, der Öffentlichkeit zu sagen, dass man Gesetze und herrschende Rechtsmeinungen ändern kann. Dann muss auch die Behörde anders ausführen. Herrschende Lehre und Rechtspraxis ist tatsächlich, dass es Lärmvorsorge nur bei Anbau eines durchgehenden Fahrstreifens gibt. Hier zum Nachlesen:
http://www.lfu.bayern.de/laerm/fachinformationen/doc/verkehr_erschuetterungsschutz.pdf
Also muss man diese Interpretation der Rechtsvorschriften dahingehend ändern, dass ein befahrbarer Standstreifen auch als “wesentliche Änderung” gilt. Warum denn nicht?

Das Kostenargument glaube ich nicht. 6+2 ist auf jeden Fall viel teurer als 4+2. Da kann man gerne eigene Schätzungen machen, ganz genau weiß das ohnehin keiner. Also z. B. 400 Mio. statt 600 Mio. für die gesamte A8 Ost. Oder 500 Mio. für 4+2, weil allein schon die 600 Mio. für 6+2 zu niedrig angesetzt sind und eher 800 Mio für 6+2. Normalerweise wird immer alles “leider” teurer als geplant… 

Zum Regelquerschnitt gibt es einen Wikipedia-Eintrag:
http://de.wikipedia.org/wiki/Regelquerschnitt

Prof. Harald Kurzak macht in ganz Bayern und darüber hinaus Verkehrsgutachten. Weiß der Himmel, ob die Zahlen stimmen. Andere Gutachter – andere Zahlen. In den Prognosen sind wahrscheinlich weder die Benzinpreisentwicklung noch die demographische Entwicklung oder Verkehrsverlagerungsszenarien mit drin. Wir sind intelligent genug, selber Verkehrsprogosen zu machen, da muss man kein Professor sein. Im Grunde genommen geht er von der Prämisse aus, die Leute wollen immer mehr fahren und immer mehr Güter wollen transportiert werden, also brauchen wir mehr Straßen. Das wird noch akademisch aufgeppt und wird dann Grundlage für die Politik. Das ist alles viel schlichter als man denkt!

Schaut Euch im Internet um, bei den Verkehrs- und Naturschutzverbänden
http://www.vcd.org/verkehrspolitik.html
http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/verkehr/
http://www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/verkehr/

Ihr findet genug Argumente, warum wir keine 6+2 Autobahn durchs Chiemgau und Berchtesgadener Land brauchen!

Seit kurzem ist das BAYSIS online, da gibt es eine Menge Information.
http://www.baysis.bayern.de/  Wer Zeit hat und keine Mühen scheut, kann aus den Quartalsheften die Verkehrszählungsdaten zu einem bestimmten Zählpunkt von 1999 an bis heute zusammenklauben.
http://www.baysis.bayern.de/Veroeffentlichungen/zis_Quartalshefte.aspx
(Oder vielleicht gibt das ZIS solche Datenreihen ja her? Müsste man mal fragen.)

Viele Grüße
Volker

Dr. Volker Leib
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
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Dr. Toni Hofreiter MdB
Regionalbüro München B90/GRÜNE
Sendlinger Str. 47
80331 München
Tel. 089-46 13 65 84
Fax  089-46 13 65 85
eMail anton.hofreiter@wk.bundestag.de
Web www.toni-hofreiter.de


Macht das Sinn?

July 6th, 2008 by in Fakten über die A8

Der Ausbau der A8 zwischen München und Augsburg zeigt, welche imensen Eingriffe in die Natur unserem Chiemgau und Rupertigau bevorstehen. Wollen Sie das?